Auguste-Pattberg-Gymnasium beim Informatik-Biber erfolgreich
Mit der beeindruckenden Zahl von beinahe 700 Schülerinnen und Schülern hat das Auguste-Pattberg-Gymnasium auch in diesem Schuljahr am bundesweiten Wettbewerb Informatik-Biber teilgenommen. Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Leistungsfähigkeit der Schülerschaft: „Fünf erste Preise und eine große Zahl zweiter und dritter Preise sind ein hervorragendes Ergebnis“, freut sich Thomas Engelhardt, Informatiklehrer am Auguste-Pattberg-Gymnasium, beim Überreichen der Urkunden.
Der Informatik-Biber stellt Aufgaben aus dem logisch-mathematischen Bereich, die komplexe informatische Denkweisen anhand realitätsnaher Anwendungsbeispiele erfahrbar machen. Gefordert sind präzises Analysieren, strukturiertes Vorgehen, aber auch kreatives Problemlösen. Diese Kompetenzen haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise unter Beweis gestellt.
„Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg ist auch die kontinuierliche und engagierte Arbeit unserer Lehrkräfte in der Fachschaft Informatik. Der Wettbewerb knüpft an Kompetenzen an, die im Unterricht systematisch aufgebaut und vertieft werden, da ist informatorisches Denken gefragt“, erklärt Schulleiter Dr. Thomas Pauer, „aber auch die hohe Motivation unserer Schülerinnen und Schüler spielt eine große Rolle.“
Studienrat Thomas Engelhardt, verantwortlich für den Fachbereich Informatik am APG, hebt gerade den motivationalen Aspekt noch einmal hervor: „Besonders charakteristisch für den Informatik-Biber sind die typischen ‚Heureka-Momente‘: Phasen intensiven Knobelns münden in das befriedigende Erlebnis, eine komplexe Aufgabe aus eigener Denkleistung heraus gelöst zu haben.“ Solche Erfolgserlebnisse sind ein echter Motivationsfaktor, er bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in neuem Kontext zu erleben. Das trägt auch dazu bei, ihr Interesse und ihre Begeisterung für informatische Fragestellungen nachhaltig zu fördern und zu festigen.
„Der Wettbewerb leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Entdeckung und Förderung besonderer Begabungen“, weiß Thomas Engelhardt. Deshalb ist es ihm auch so wichtig, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler am Informatik-Biber teilnehmen. Sein Ziel ist es, wirklich allen APGlern die Teilnahme am Wettbewerb zu ermöglichen. „Im nächsten Jahr muss es klappen“, schmunzelt er.
Claudia Schmidt