Pädagogischer Tag am APG als Baustein erfolgreicher schulischer Entwicklung
Am Auguste-Pattberg-Gymnasium stand der diesjährige Pädagogische Tag im Zeichen der vorausschauenden Gestaltung schulischer Zukunft. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen und Chancen von G9 neu und die Entwicklungen, die das schulische Arbeiten in den kommenden Jahren prägen werden. Dabei zeigte sich deutlich: Das Kollegium begegnet den Veränderungen nicht nur mit großer Professionalität, sondern auch mit pädagogischem Weitblick, Erfahrung und dem gemeinsamen Anspruch, das APG aktiv und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Den Auftakt bildete ein Einführungsvortrag des Schulleiters Dr. Thomas Pauer, der die wesentlichen Innovationselemente des neuen G9 in den Blick nahm und ihre Bedeutung für den schulischen Alltag verdeutlichte. Themen wie Differenzierung, Mentorat, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), VERA 8, Berufliche Orientierung (BOGY), das neue Profilfach NIT sowie die Weiterentwicklung von Demokratiebildung und MINT-Förderung benannte er dabei als die zentralen Schwerpunkte der zukünftigen Jahre. Besonders hob er dabei die langjährige Erfahrung des APG mit G9 hervor: Als Modell-Gymnasium, das den neunjährigen Bildungsgang bereits seit 2012 anbietet, verfügt das APG bereits über wertvolle gewachsene Strukturen, bewährte Konzepte und einen reichen pädagogischen Erfahrungsschatz, auf den Kollegium und Schulleitung bei der Umsetzung von G9 neu zurückgreifen können. Diese Verbindung aus Bewährtem und Innovationsbereitschaft prägte den gesamten Tag. In mehreren von Lehrkräften des Hauses geleiteten Workshops arbeitete das Kollegium intensiv an konkreten Fragestellungen der schulischen Weiterentwicklung. Es ging nicht nur um organisatorische Anpassungen, sondern vor allem um die pädagogische Frage, wie Schülerinnen und Schüler künftig noch gezielter begleitet, gefördert und in ihrer individuellen Entwicklung gestärkt werden können. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden anschließend im Plenum vorgestellt und zusammengeführt und präsentierten sich als Ausdruck konstruktiver kollegialer Zusammenarbeit.
Auch die Mittagspause in der schuleigenen Mensa bot Raum für Austausch und Gespräche, die den Pädagogischen Tag bereicherten und die Kultur des sozialen Miteinanders am Auguste-Pattberg-Gymnasium unterstrichen.
Am Nachmittag richtete sich der Blick verstärkt auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der auf den reflektierten Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Unterricht. In einer zweiten Workshopphase arbeiteten die Lehrkräfte mit externen Referentinnen und Referenten, unter anderem vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), zusammen. Die praxisnahen Inhalte eröffneten neue Perspektiven auf die Frage, wie KI verantwortungsvoll und didaktisch gewinnbringend für Lernprozesse fruchtbar gemacht werden kann.
Schulleiter Dr. Thomas Pauer dankte zum Abschluss allen Referentinnen und Referenten und unterstrich dabei, dass ein großer Teil der Workshops von Lehrkräften, intern und extern, geleitet wurde: „Sie kennen die Herausforderungen des schulischen Alltags, die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler. Ihre Beiträge waren nicht nur reflektiert und sorgfältig theoretisch fundiert, sondern auch praxisnah und realistisch.“ Gleichzeitig würdigte er das hohe Maß an Fachkompetenz, Expertise, Engagement und innovativem Denken im eigenen Kollegium als unverzichtbare Voraussetzung erfolgreicher Schulentwicklung.
Claudia Schmidt